5 Jahre aktuellste Software ?
Maxx
linux at houdek.de
Di Jul 10 10:48:21 UTC 2012
Hallo Rainer, Hallo alle anderen
Rainer schrub am Mon, 9 Jul 2012 21:51:28 +0200:
> Exakt. Mir scheint, dass Du die Kritik immer wieder falsch
> verstehst: Ich halte Verlängerung aus denselben Gründen für gut,
> wie viele andere hier. Für schlecht halte ich allerdings das
> Handling mit Software-Updates und Bugfixes, das so bleiben soll,
> wie bisher.
Ich verstehe dein Problem immer noch nicht.
Wenn mit 3 oder 5 Jahre alte Programme nicht gefallen, kann ich
jederzeit (OK, alle 6 Monate) in Upgrade auf die neue Ubuntu-Version
machen. Das kostet mich zwar neuen Installationsaufwand und ggf. auch
ein paar Workarounds für neue Bugs (die es nicht lohnt, als Update
zur Verfügung zu stellen, weil der geneigte User dies auch schnell
selbst erledigen kann und der geübte es wahrscheinlich schon längst
getan hat). Dafür habe ich aber auch stets ein relativ aktuelles
System. Wenn ich noch mehr unter Versionitis leide, kann ich auch aus
Backports neuere Versionen einspielen (mache ich manchmal bei
Treibern, weil die Hardware sonst nicht unterstützt wird - und ICH
bin dann froh, das nicht alle halbe Jahre machen zu müssen ;) ).
Wenn ich aber mit meiner Kiste arbeiten will (und nicht mehr), dann
bleibe ich bei der LTS-Version, fixe das, was mich stört und freue
mich, dass wichtige und sicherheitsrelevante Probleme über 3 bzw. 5
Jahre beseitigt werden, OHNE dass ich das System neu aufsetzen muss.
Man kann mit einer 5 Jahre alten Textverarbeitung genau so gute Texte
schreiben wie mit einer aktuellen. Und auch VLC spielte vor 5 Jahren
prima, die einfache Oberfläche gefiel mir sogar besser.
Und wenn ich mit Ubuntu gänzlich unzufrieden bin (war ich zu Anfang,
da hab ich mir dann was aus Debian und Ubuntu gemixt), dann gehe ich
zu einer anderen Linux-Distribution.
--
LG Maxx
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