Ideen eines Ubuntu Fans zur deutschen Community

Karsten Bonhuis karsten.bonhuis at googlemail.com
Mi Mär 3 17:35:51 GMT 2010


Hallo!

Patrick Frank schrieb:
> Die Zwiebel am Haken ist jedoch, dass jeder Neuling sowohl ein
> potentieller Troll als auch ein potentieller Freund ist. Und es liegt
> am Gastgeber, wie er seine Gäste empfängt und nicht am Gast, sich
> zunächst über irgendwelche Regeln zu informieren, zu wissen was
> ausgerechnet in einem Ubuntu Chat unerwünscht ist. 

Da kann ich Dir beim besten Willen nicht zustimmen.

Erstens kann sich der Hilfesuchende das Medium aussuchen, in dem er
nachfragt, und muss dementsprechend auch mit den Regeln leben, die sich
in einer Gruppe etabliert haben, damit das Medium möglichst gut nutzbar
ist. Man muss bei einem Telefon nicht nur lernen wie man wählt sondern
auch, dass es hilfreich bzw. höflich ist sich mit seinem Namen zu melden.

Zweitens finde ich, dass man sich in Support-Communities einklinken
sollte, bevor es bei einem selbst brennt. Die Communities sind nicht
dazu da, um daher gelaufenen Newbies kostenlosen Rundum-Service zu
bieten (das ist allenfalls die Kür), sondern um sich gegenseitig zu
helfen. Wo soll sonst irgendeine Form von Kompentenz herkommen? Außerdem
gibt einem das Gelegenheit, die Umgangsformen durch Mitlesen zu lernen
ohne irgendwen zu nerven. Die unglückliche Situation, dass für den einen
sowieso gerade drei Viertel Weltuntergang ist und der andere sich über
schlechten Stil ärgert, ist damit entschärft. Und wenn man sich mangels
Fach-Wissen erstmal eher als Vermittler statt als knallharter
Problemlöser engagiert, kommen wir damit Deinem Anliegen ja vielleicht
sogar etwas näher.

mfG KB