[OT] [EVENT] „Linux oder Microsoft – welche Software braucht die Informationsgesellschaft (und Berlin)?"

Florian Auer mail at floeschie.org
Mit Nov 7 14:09:56 GMT 2007


Es diskutieren:
 
* Mike Cosse
  Leiter Politik, Microsoft Deutschland GmbH

* Peer Heinlein
  GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Heinlein Professional Linux Support GmbH

* Prof.- Dr. Stefan JĂ€hnichen
  Leiter des Fraunhofer Instituts Rechnerarchitektur
  und Softwaretechnik FIRST (angefragt)

* Michael Pemp
  Senatsverwaltung fĂŒr Wirtschaft, Technologie und Frauen

* Moderation:
  Alfred Eichhorn, inforadio des rbb

Am Dienstag - 13. November 2007 - 19.30 Uhr - Museum fĂŒr Film und
Fernsehen im Filmhaus am Potsdamer Platz - 4. Etage - Potsdamer Str. 2 -
10785 Berlin

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zum Thema:

Offene Software oder Standardsysteme, Linux oder Microsoft, David oder
Goliath? Die Auseinandersetzung um die "beste Software" fĂŒr Wirtschaft,
Verbraucher und Verwaltung ist aktueller denn je. Es geht um mehr als um
Geld und Marktanteile. Mittlerweile haben beide Systeme ebenso viele
AnhÀnger wie Kritiker, und die Debatte um die beste Software gerÀt nicht
selten zum Glaubensstreit. In der Tat geht es um nichts weniger als die
Frage, welcher "Schmierstoff" der bessere fĂŒr die
Informationsgesellschaft ist. Neben dem Kostenargument spielen auch
QualitÀt und ZuverlÀssigkeit eine wichtige Rolle.

Fraglich ist, ob das faktische Microsoft Monopol bei den Betriebssystemen
und nahezu auch bei Desktopanwendungen hinnehmbar ist. Der Softwaregigant
hat jĂŒngst im jahrelangen Rechtsstreit mit der EU eingelenkt und will
zukĂŒnftig einen erheblich verbesserten Einblick in seine Quellcodes und
Schnittstellen gewĂ€hren. Außerdem hat das Unternehmen eine neues,
deutlich gĂŒnstigeres Lizenz- und GebĂŒhrensystem angekĂŒndigt.

FĂŒr Berlin hat die Diskussion eine besondere Bedeutung, denn sie berĂŒhrt
auch Aspekte des IT-Standortes Berlin. 

Open-Source-Software bezogene Dienstleistungen werden mittelfristig ein
Drittel aller IT-Dienstleistungen aus der Region ausmachen. DarĂŒber
hinaus ist die eher von kleinen und mittleren Unternehmen geprÀgte
Open-Source-Software-Industrie in und um Berlin ein starker Motor fĂŒr
Unternehmenswachstum und BeschÀftigung. Und die Frage, welche Software
das Land selbst einsetzen soll und will, ist noch nicht beantwortet.

Die Förderung der Offenen Software ist außerdem ein wichtiges
Handlungsfeld in der Strategie fĂŒr den IT-Standort Berlin. Denn nicht nur
Microsoft ist in Berlin prÀsent und engagiert. In Berlin fand in diesem
Jahr erstmalig der Linux Tag mit rund 10.000 Besuchern statt; Beweis fĂŒr
die vielen fÀhigen Entwickler, die in der Stadt leben und arbeiten.
 
Weitere Informationen unter: www.projektzukunft.berlin.de

Quelle: http://www.berlin.de/SenWiArbFrau/ProjektZukunft/zg/zg/zg.html

-- 
MfG/Regards,
Florian Auer

*** Microsoft Office? Nein, danke! ***
http://www.gnu.org/philosophy/no-word-attachments.de.html
http://www.sun.com/software/star/odf_plugin/

Mi 7. Nov 15:09:08 CET 2007
Der grĂ¶ĂŸte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die
TrÀgheit.
		-- Henry Thomas Buckle
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